1. Seele auftanken – Farbe bekennen
Sich seine eigene Wohlfühloase zu gestalten, dafür bedarf es nur ein paar kleine, aber gut gewählten Handgriffen. Das Stichwort heißt Farbe. Jeder kennt Räume, die man betritt und sich sofort wohlfühlt. Man atmet tief ein und genießt das Zusammenspiel der Farben. Hierbei sollte man auch auf seinen eigenen Geschmack bauen und die Lieblingsfarbe mit einfließen lassen. Wenn ich grün nicht mag und dennoch alles grün streiche, bedeutet das wieder nur Stress für die Seele.
Wohnen hat etwas mit schönen Farben, mit Ästhetik, mit Geschmack und Gemütlichkeit zu tun.
Letzteres ist mir dabei sehr wichtig. Wenn ich ein Zimmer betrete, in dem viele kalte Farben vorherrschen, fühle ich mich unwohl und bin nicht angekommen. Kurz um möchte ich diesen Raum schnell wieder verlassen. Natürlich gibt es Räume, in denen kalte Farbtöne verarbeitet werden können und auch sollten, wie zum Beispiel im Schlafzimmer, um gut schlafen zu können.
Doch in Wohnräumen steht für mich Wärme und Gemütlichkeit durch entsprechende Farben an erster Stelle. Ich denke da an sehr viel Rot- und Gelbtöne. Sie sind in der Lage, einen Raum gemütlich zu machen. Hier ist ebenso wichtig, dass verschiedene Farben kombiniert werden.
Wenn ich dabei an ein Mohnfeld denke, was nur rot strahlt, hat sich das Auge schnell sattgesehen. Viel schöner ist eine wilde Wiese, auf der die verschiedensten Blumen in tausenden Farben schillern. Das Auge entdeckt immer wieder etwas Neues. Wenn man dieses Prinzip in die eigenen 4 Wände bringt, schafft man sich eine ganz persönliche Gemütlichkeit.